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Herzlich Willkommen!Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite des Arbeitskreises Asyl der Katholischen Studierendengemeinde Edith Stein - Berlin. Der Arbeitskreis Asyl unterstützt, je nach personellen und finanziellen Möglichkeiten, Flüchtlinge in Berlin durch diverse Projekte. Warum? Nach Schätzungen des Hohen Flüchtlingskomissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) sind weltweit ca. 40 Mio. Menschen auf der Flucht oder leben in fluchtähnlichen Zuständen. Ein großer Teil von ihnen überschreitet nicht einmal die erste Grenze, sondern flieht lediglich in einen vermeindlich sicheren Teil des eigenen Landes. Diejenigen, denen die Flucht außer Landes gelingt, leben meist zu zehntausenden in den unmittelbaren Nachbarstaaten, die jedoch in den seltensten Fällen die Kapazität für die Aufnahme einer großen Zahl von Flüchtlingen haben. Dort leben sie häufig in provisorisch eingerichteten Flüchtlingscamps, ohne Perspektive auf einen dauerhaften Aufenthalt oder einen Neubeginn im Zufluchtsland und ohne die Perspektive auf eine baldige Rückkehr in ihr Heimatland. Nur die wenigsten Flüchtlinge erreichen Europa bzw. Deutschland. So wurden im Jahr 2007 in Europa nur 351.541 Asylanträge, in Deutschland nur 19.164 neue Anträge gestellt. Dies ist im Vergleich zu den internationalen Flüchtlingszahlen ein verschwindend geringer Teil. In Deutschland als Flüchtlinge anerkannt wurden in den letzten Jahren allerdings nicht einmal 10% aller Antragsteller (Ausnahme 2007: 27,5%). Solange Flüchtlinge noch nicht anerkannt wurden oder nach dem ihr Antrag abgelehnt wurde leben sie unter äußerst widrigen Umständen. So sind Flüchtlinge in der Regel dazu verpflichtet im Gemeinschaftswohnheimen, meist fernab jeglicher Infrastruktur zu leben. Den Landkreis, dem sie zugeteilt sind dürfen sie nur in besonderen Fällen auf Antrag verlassen. Sie erhalten zumeist Essenspakete, die ihren kulturellen Ansprüchen nicht gerecht werden, sowie sonstige Sachleiustungen und höchstens 40 Euro Bargeld. Alternativ werden Gutscheine oder Chipkarten, mit denen sie Lebensmittel einkaufen können und die sie sofort als Flüchtlinge identifizieren, ausgegeben. Die ihnen zustehenden Leistungen, die in einigen Fällen auch als Bargeld ausgegeben werden können, belaufen sich auf höchstens 80% des ALG2-Satzes, der als Existenzminimum gilt. Unter Umständen können sogar noch Kürzungen dieses Betrages vorgenommen werden. Der Arbeitskreis Asyl setzt sich deshalb für faire Chancen im Asylverfahren und für eine menschenwürdige Behandlung der Flüchtlinge in Deutschland ein. |

